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Apple MacBook vs MacBook Air vs MacBook Pro – Welchen nehme ich?


8. Januar 2016 Facebook Twitter LinkedIn Google+ Magazin



Apple MacBook vs MacBook Air vs MacBook Pro – was soll ich wählen?

In diesem Artikel behandeln wir die Unterschiede der drei MacBook Typen: MacBook, MacBook Pro und das MacBook Air.

Vor der Veröffentlichung des iPhone war das MacBook das Markenzeichen von Apple. Das erste Modell wurde 2006 als Nachfolger der weltweiten beliebten Modellreihen iBook und PowerBook vorgestellt. Ziel des Herstellers war es, ein Notebook zu produzieren, welches die breite Masse anspricht. Dieses Ziel hat Apple inzwischen in vielen Teilen der Welt erreicht. In den USA gehört das MacBook zur Standardausrüstung des modernen Studenten.

Apple MacBooks Anfang und Ende

Das erste MacBook – erhältlich in Schwarz und Weiß – war mit einem Intel-Core-Duo-Prozessor ausgestattet. Zwei Jahre lang wurde in einer Plastikversion verkauft, bis es 2008 von dem ersten Geräte aus Aluminium ersetzt wurde. Nachdem Apple das MacBook zeitweise aus seinem Angebot nahm, feierte es 2014 sein Revival: Das 12-Zoll-Gerät (MB) ist in den Farben Silber, Gold und Space Grau erhältlich und noch minimalistischer als alle anderen Generationen vor ihm.

Während das MacBook das Einsteigergerät in die Welt von Apple darstellt, gibt es einen großen Bruder, der sich an Profis richtet: Das MacBook Pro (MBP). Es ist in mehreren Displaygrößen (13 und 15″, früher auh 17″) erhältlich und besitzt eine leistungsstarke Hardware, um selbst hohen Anforderungen gerecht zu werden.

Die MacBook-Baureihe wurde 2008 von einem neuen Modell ergänzt: dem MacBook Air (MBA). Es löste das MacBook als Einsteigermodell ab, auch wenn es zum damaligen Zeitpunkt teurer war. Das Notebook reduzierte sich bei seiner Einführung auf das Wesentliche, es war äußerst dünn und besaß nur wenige Anschlüsse. Zu seiner Einführung war es lediglich in einer 13-Zoll-Variante erhältlich. Später führte Apple eine kleinere Version mit 11-Zoll-Display ein.

MacBook MacBook Air MacBook Pro
Display 12″ 11″, 13″ 13″, 15″
Kapazität 256 – 512 GB SSD 128 – 512 GB 128 – 512 GB SSD
Prozessor Intel Core M (1,1; 1,2 GHz i5 Dual-Core (1,6 GHz); i7 Quad-Core (2,2 – 2,9 GHz) Dual- & Quadcore mit verschiedenen Taktfrequenzen (2,2 – 2,9 GHz)
Arbeitsspeicher 8 GB (1.600 MHz) 4 – 8 GB (1.600MHz) 8 – 16 GB (1.866 GHz)
Akkulaufzeit 9 Std. 9 Std. und 12 Std. 10 Std. und 9 Std.

Ein genauer Blick auf Ausstattung der MacBooks von Apple

Qual der Wahl: Welches Apple Notebook soll ich wählen? (c) Apple.com

Qual der Wahl: Welches Apple Notebook soll ich wählen? (c) Apple.com

Die Produktreihe hat sich seit der Veröffentlichung des ersten Notebooks im Jahr 2006 häufig verändert. Zwar gibt es aktuell nur drei verschiedene Geräte, jedes Produkt besitzt aber verschiedene Ausführungen. Die Wahl eines geeigneten Prozessors, ausreichend Arbeitsspeicher und anderen Extras ist für Laien schwierig. Selbes gilt für die Wahl des passenden Apple-Laptops. Nachfolgend werden die drei Modelle genauer vorgestellt.

Das MacBook – ein Notebook für Anspruchslose

Apple hat ein Notebook entwickelt, welches das volle Mac-Erlebnis in einem kompakten Gerät vereint. Das ist dem Unternehmen aus Cupertino gelungen, wenn man die Eigenschaften des Notebooks betrachtet:

13,1 mm dünn
0,9 kg leicht
12-Zoll-Retina-Display

Entwickelt wurde das Gerät für Menschen, die komplett ohne Kabel auskommen möchten. Es passt folglich perfekt in die moderne, drahtlose Welt. Zu seinen Besonderheiten gehört das Force-Touch-Trackpad, welches dem Anwender vermittelt, wie viel Druck er ausübt. Dank dem neuen Design kommt das Apple-Notebook auch ohne einen Lüfter aus.

Der große Vorteil des Produkts ist auch sein Nachteil: Durch die fehlenden Anschlussmöglichkeiten müssen Anwender lernen, Kompromisse einzugehen. Seine Ausstattung und Design machen es zu einem Gerät für jedermann – solange man nur minimale Ansprüche hat.

Das MacBook Pro – ein Notebook für Profis

Das MBP ist seit Jahren der leistungsstarke Bruder des klassischen Apple-Notebooks. Es war früher auch in einer 17-Zoll-Variante erhältlich. Heute steht es nur noch in 13 und 15 Zoll zur Verfügung. Mit den leistungsstarken Dual- und Quad-Core-Prozessoren von Intel (i5 und i7) richten sich die Retina-Geräte an Menschen, die etwas höhere Anforderungen besitzen. Die 15-Zoll-Variante besitzt neben der integrierten Grafik (Intel Iris Pro) auch eine dedizierte Grafikkarte (AMD Radeon R9 M370X).

Zur Zielgruppe des Laptops gehören Selbstständige, Freelancer und andere Menschen, die ihr Geld mithilfe dieses Notebooks verdienen. Sie benötigen ausreichend Rechenpower – auch unterwegs – ohne auf ausreichend Akkulaufzeit verzichten zu müssen.

Der einzige Nachteil des MBPs könnte sein, dass es kein DVD-Laufwerk besitzt. Weiterhin ist der Arbeitsspeicher festgelötet, sodass man sich beim Kauf entscheiden muss, ob acht Gigabyte ausreichen oder man den Upgrade zu 16 GB ausführen lässt.

Das MacBook Air – ein Notebook für Reisende & Einsteiger

Steve Jobs nahm das MBA zu seiner Vorstellung aus einem Briefumschlag heraus. Es war das damals dünnste Notebook der Welt. Mit einem Einstiegspreis von unter 1.000 Euro ist das MBA das günstigste Apple-Notebook. Die 11-Zoll-Variante ist besonders klein, sodass es sich leicht transportieren lässt. Im Vergleich zum neusten Produkt von Apple hat es mehr Anschlüsse und es besitzt einen leistungsstärkeren Prozessor.

Der Nachteil des MBA ist das fehlende Retina-Display und die standardmäßig nur vier Gigabyte verbaute Arbeitsspeicher.

Fazit

Apple hat es nach vielen Jahren geschafft, drei Produktsparten zu kreieren, die sich an unterschiedliche Zielgruppen richten. Durch die vielfältigen Konfigurationsmöglichkeiten können sich Verbraucher ein Gerät sichern, welches jahrelang treue Dienste leisten wird. Der hohe Wiederverkaufswert ist ein weiterer Vorteil der MacBooks von Apple.

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